Kleiner Laden gemietet ab 1.3. als
Nachbarschafts-/ Transitionladen in der Ratiborstraße 4
Es haben sich 15 Menschen für ein Jahr bereit erklärt, die Kosten für die Miete und Nebenkosten des Ladens zu übernehmen.
Wir sind gerade dabei, den Laden möglichst flexibel für eine gemischte Nutzung als zeitweisen Arbeitsplatz, Nachbarschaftsladen für diverse Projekte, Gemeinschaftsraum und was ihr euch sonst noch vorstellen könnt, einzurichten.
Nach diesem Jahr werden wir Resümee ziehen und entsprechend dem dann vorhandenen Interesse den Mietvertrag verlängern, größere Räume suchen oder eben das Projekt beenden (was wir natürlich nicht hoffen :-).
Hier Bilder von der internen Einweihung:

Eine für alle offene Einweihungsfeier folgt demnächst...
Was wir wollen:
- Wir wollen eine solidarische und ökologisch nachhaltige Nachbarschaftskultur in unserem Laden entwickeln und unterstützen, die die globalen Probleme in ihre Überlegungen mit einbezieht.
- Wir versuchen uns mit dem wirtschaftlichen Konzept des Ladens im Laufe des Jahres an eine solidarische Ökonomie heranzutasten.
- Jede/r Beteiligte respektiert die Wünsche jeder/ s anderen und bemüht sich, möglichst für alle zufriedenstellende Lösungen zu finden.
- Alle Personen, die sich finanziell mit einbringen, können mitentscheiden, wie es weitergeht. Dabei haben Wunsch und Meinung einer/s jeden das gleiche Gewicht, unabhängig von der Höhe des finanziellen Beitrags.
Der Laden hat folgende Daten:
Größe insgesamt 32 m²: Hauptraum ca. 23 m², Nebenraum mit Küchenzeile und separater Toilette ca 9 m² + Keller, ca. 9 m², demnächst evtl. auch mehr.)
Er bietet manche Chance:
zB als Gemeinschaftsraum für Feiern, Essen, Versammlungen, Seminare,
als (Transition)-Büro, kleines Café und vieles mehr...("...als erste
Keimzelle eines häuserübergreifenden Großhaushalts...", hüstel)
Hier unsere bisherigen Ideen:
- Ort, der ein anderes Leben "atmet" und für alle erstrebenswert macht
- Infopunkt für nachhaltiges Leben im Kiez ("Sprechstunde" von In Transition SO36, "Bildungs"- und Informationsveranstaltungen, Bibliothek)
- Basisstation einer Selbstversorgungsgemeinschaft (CSA/ Food-Coop)
- Mampferei (ab April einmal wöchentlich, wahrscheinlich Donnerstag Mittag, biol.-vegetar.-regional-saisonal-leckere Küche zu niedrigen Preisen)
- nichtkommerzielle Nachbarschaftspflege (Generationentreff, Café, Feiern, Tauschmarkt, Kinder laden Kinder zum Malen ein etc...)
- Transition-Treffpunkt für Nachbarn, die gemeinsam Projekte/ Projektideen voranbringen wollen.
- Ort für künstlerische, handwerkliche und gesundheitliche DIY-Workshops (auch mal wochenweise) etc. (umweltfreundlicher T-Shirt-Siebdruck, Rückenschule und erste Hilfe bei Verspannungen/ Schmerzen, Selbstgeerntetes gemeinsam Einwecken und Konservieren)
- Umschlagplatz für reg. Kleinstunternehmer
- temporärer ruhiger Schreib- und Arbeitsplatz mit gemeinsamem Schreibtisch, Computer, (Telefon und Fax.)
- offen für weitere Nutzer und "Investoren"
- evtl. teilzeitig privat "buchbar"
und was uns sonst noch so einfällt und zusammengeht.
Wer eine Idee hat die er/ sie in diesem Raum gerne verwirklichen würde, oder/ und uns (finanziell) unterstützen will, einfach vorbeischauen oder per Mail oder Telefon ( s. u.) an uns wenden.
Wir können dann auch eine Besichtigung vereinbaren.
Bitte teilt uns Eure Ideen und evtl. weitere finanzielle Beteiligung mit.
Auf je mehr Schultern die finanzielle Last verteilt wird, desto nachbarschaftlicher und offener wird der Laden und desto mehr können dort alternative Versorgungs- und Tauschkonzepte ausprobiert werden.
Wichtig: Der Betrag, den ihr dazugeben wollt, sollte euch was wert sein, euch aber auch nicht weh tun! Alles andere wäre nicht nachhaltig!
Herzlich
Andreas + Rahel
Telefon: 030/61652466